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Defibrillator beim TuS

tus briefkopf

Die 43. Spielminute im Fußball-EM-Spiel am 12. Juni 2021 zwischen Dänemark und Finnland wird der Sportwelt stets in Erinnerung bleiben: der dänische Mittelfeldspieler Christian Eriksen kollabiert auf dem Spielfeld - nur dank sofortiger Reanimation und bester Notfallversorgung konnte sein Leben gerettet werden. Er hatte einen Herzstillstand erfuhr die Öffentlichkeit später.

„Was würden wir bei uns auf dem Fußballplatz in Kämpfelbach machen, wenn ein Sportler oder Zuschauer kollabiert“, fragten sich die TuS-Verantwortlichen beim regelmäßigen Austausch.
Schnell war klar: „Wir müssen einen Defibrillator anschaffen.“

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Volksbank pur, die sich seit vielen Jahren beim Projekt ‚Herzsicher´ der Björn Stiftung engagiert, ist aus dem Wunsch nun Realität geworden. Die Genossenschaftsbank hat die Anschaffung eines neuen AED-Geräts (Automatisierter Externer Defibrillator) über die Björn Steiger Stiftung ermöglicht.
Gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung, Sabrina Seitter, hat Volksbank-Regionalmarktdirektor Torsten Uhrig den Defibrillator an die TuS-Verantwortlichen überreicht.


Defi


von links: Peter Kraus (TuS-Verwaltung), Sabrina Seitter (Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung), Sabine Meissenburg (TuS-Vorstand Turnen), Torsten Uhrig (Volksbank-Regionalmarktdirektor)

Im Eingangsbereich des Clubhauses, gut zugänglich und direkt neben dem Sportplatz, soll der AED angebracht werden. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man auf einen eventuellen Ernstfall vorbereitet ist. Auch wenn wir alle hoffen, dass wir das Gerät nie benötigen,“ bedankte sich der Verein.
Auch in der Kämpfelbachhalle ist ein AED stationiert. Daher überlegt der TuS, Mitglieder im Umgang mit den Geräten schulen zu lassen.

„Dies ist absolut sinnvoll. Durch Schulungen werden Hemmschwellen bei der Einleitung von Reanimationsmaßnahmen und der Benutzung eines Defis abgebaut“, machte Seitter bei der Übergabe und dem anschließenden Austausch deutlich.
Eine Voraussetzung zur Anwendung des Geräts seien Schulungen aber nicht. Der AED verfügt über eine Sprachsteuerung und führt den Anwender sicher und intuitiv durch die notwendige Hilfeleistung. „Mit diesem Gerät kann man nichts falsch machen. Wenn es sich nicht um einen Herzstillstand handelt, dann löst das Gerät nicht aus. Der AED analysiert automatisch, ob ein Schock abgegeben werden muss“, betonte Seitter.
Rund 100.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an einem unvermittelten Herz-Kreislaufstillstand. Nach Aussage von Seitter muss das nicht sein: „Wenn sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen wird und im optimalen Fall ein Defi vor Ort ist, dann haben Betroffene gute Überlebenschancen“, so die Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung.

Im Ernstfall sollten Laien sich immer an die vier Schritte beim Helfen erinnern:
Prüfen - rufen – drücken - schocken.


TuS-Verwaltung (PK)

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